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Psychotherapie & Coaching für Führungskräfte in Köln

In meiner Privatpraxis in Köln biete ich Psychotherapie und Coaching für Führungskräfte an – vertraulich, klar strukturiert und individuell auf Ihre Situation zugeschnitten.

Führung bedeutet Verantwortung – für Ergebnisse, Menschen und Entscheidungen mit Tragweite. Viele Führungskräfte erleben dabei einen dauerhaften inneren Spannungsbogen: hohe Leistungsansprüche, komplexe Konfliktlagen, wenig echte Entlastungsräume. Wenn sich Überforderung, innere Unruhe, Erschöpfung oder Selbstzweifel einschleichen, ist frühzeitige professionelle Unterstützung ein strategischer Hebel – bevor Belastung chronisch wird.

Warum Führungskräfte besonders belastet sind

Führungskräfte arbeiten in einem Umfeld, in dem Entscheidungen oft unter Zeitdruck, Informationslücken und multiplen Erwartungen getroffen werden müssen. Häufige Belastungstreiber sind:

  • Hoher Verantwortungsumfang (Personal, Budgets, Reorganisation, Krisen)

  • Konflikte zwischen Unternehmenszielen und persönlichen Werten

  • Dauerhafte Erreichbarkeit und mentaler „Dauerbetrieb“

  • Rollenkonflikte (Führungskraft, Partnerin, Elternteil, Freundin)

  • Isolation an der Spitze (wenig Gesprächsräume auf Augenhöhe)

  • Perfektionismus, Kontrollanspruch und innere Antreiber

  • Emotional anspruchsvolle Entscheidungen (z. B. Kündigungen, Eskalationen, Umstrukturierungen)

Manchmal entsteht ein Gefühl von „Fremdbestimmung“ – als müsse man gegen die eigenen Maßstäbe handeln. Das kann innere Spannungen verstärken und sich auf Selbstbild, Schlaf, Konzentration, Stimmung und Beziehungsgestaltung auswirken.

Wann ist Psychotherapie für Führungskräfte in Köln sinnvoll?

Führungskräfte kommen mit sehr individuellen Themen – häufig zeigen sich jedoch wiederkehrende Muster. In der Begleitung können wir u. a. an folgenden Schwerpunkten arbeiten:

Burnout, Erschöpfung und „Burn-on“

Viele Betroffene funktionieren lange weiter – trotz klarer Warnsignale. Typisch sind:

  • anhaltende Müdigkeit, Schlafprobleme, innere Unruhe

  • Verspannungen (Nacken/Kiefer/Rücken), Kopfschmerzen, diffuse Schmerzen

  • Reizbarkeit, kurze Zündschnur, Rückzug, Verlust an Freude und Motivation

  • Konzentrations- und Leistungsabfall, „Überforderungsgefühl bei einfachen Aufgaben“

Wenn Sie möchten, finden Sie vertiefende Inhalte im Themenbereich:
→ Impulse für Führungskräfte (Burnout, Selbstführung, ADHS):

Entscheidungsdruck, Wertekonflikte und innere Ambivalenzen

Besonders zermürbend sind Situationen, in denen berufliche Pflichten mit persönlichen Überzeugungen kollidieren. Dann entstehen innere Konflikte, die zu:

  • Schuldgefühlen, Scham, Selbstzweifeln

  • Verlust an Selbstwert und Selbstvertrauen

  • Grübelschleifen, Anspannung, Schlafproblemen
    führen können.

Selbstführung, Grenzen und Resilienz

Viele Führungskräfte haben gelernt, „durchzuziehen“. Nachhaltige Leistungsfähigkeit entsteht jedoch nicht durch permanente Übersteuerung, sondern durch:

  • realistische Prioritäten und Grenzen

  • wirksame Erholung und Energieroutinen

  • gesunde Loyalität gegenüber dem Unternehmen – ohne Selbstaufgabe

  • einen konstruktiven Umgang mit inneren Antreibern und Perfektionismus

ADHS im Führungskontext (Erwachsene)

Ein AD(H)S kann im Beruf sowohl Stärken als auch Herausforderungen mit sich bringen. Häufige Themen sind:

  • hohes Ideenaufkommen, schnelle Assoziationen, Kreativität (Stärken)

  • Schwierigkeiten mit linearer Planung, Priorisierung, Routinen, Fokus

  • Impulsivität, schnelle Überforderung durch Reize, innere Unruhe

  • wiederkehrende Selbstkritik („Ich müsste doch…“)

Wichtig ist: Es geht nicht um „richtig oder falsch“, sondern um passende Strategien, die zu Ihrem Denkstil und Führungsalltag passen.

Rollenstress zwischen Beruf, Familie und Privatleben

Das „Umschalten“ zwischen Rollen ist nicht immer selbstverständlich: Zuhause gelten andere Erwartungen als im Job. Daraus entstehen:

  • Konflikte in Partnerschaft/Familie durch Zeit- und Energiedefizite

  • Entfremdung, Rückzug, fehlende Regeneration

  • das Gefühl, niemandem mehr gerecht zu werden

Das Ziel ist, Ihre Rollen klarer zu definieren und Übergänge aktiv zu gestalten.

Mein Ansatz – klar, individuell, diskret

Ich arbeite verhaltenstherapeutisch fundiert und zugleich integrativ. Das bedeutet: Wir nutzen evidenzbasierte Methoden – und kombinieren sie, wenn sinnvoll, mit anderen Perspektiven (z. B. emotionsfokussierte oder erlebnisorientierte Elemente).

In der Zusammenarbeit geht es nicht um „Schema F“, sondern um eine passgenaue Strategie für Ihre Situation:

  • Diagnostik & Einordnung: Was ist Belastung, was ist Symptom, was ist Muster?

  • Ziele & Fokus: Was soll sich konkret verbessern – kurzfristig und langfristig?

  • Hebel im Alltag: Schlaf, Stressregulation, Grenzen, Kommunikation, Konfliktfähigkeit

  • Selbstbild & Werte: Entscheidungen tragfähig machen – ohne innere Selbstabwertung

  • Stabilisierung & Transfer: Neue Kompetenzen nachhaltig verankern

Die Begleitung erfolgt vertraulich und diskret. Inhaltliche Details bleiben in einem geschützten Rahmen.

Coaching oder Psychotherapie – was passt besser?

Führungskräfte nutzen häufig beide Formate – je nach Anliegen.

Coaching ist sinnvoll, wenn:

  • es um Führungsthemen, Kommunikation, Konfliktklärung, Rollenklärung geht

  • Sie Ihre Selbstführung verbessern möchten

  • Sie berufliche Entscheidungen reflektieren wollen

Psychotherapie ist sinnvoll, wenn:

  • Symptome wie Erschöpfung, depressive Verstimmung, Angst, anhaltender Stress deutlich belasten

  • ein psychischer Leidensdruck besteht

  • wiederkehrende Muster oder Störungsbilder (z. B. Burnout-nahe Syndrome, AD(H)S, Anpassungsstörungen) geklärt werden sollen

Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welches Vorgehen fachlich angezeigt ist.

Erstgespräch – nächster Schritt

Wenn Sie merken, dass Ihre Belastung steigt oder Sie nicht mehr in Ihre gewohnte Stabilität zurückfinden: Ein frühzeitiges Gespräch kann viel „Druck aus dem System“ nehmen.

So gehen wir vor:

  1. Kurze Einordnung Ihrer Situation und Ziele

  2. Erste Hypothesen, mögliche nächste Schritte

  3. Entscheidung: Coaching, Psychotherapie oder kombiniert – im sinnvollen Rahmen

→ Anfrage für ein Erstgespräch (Kontakt / Telefon)

Häufige Fragen von Führungskräften

Für Führungskräfte, Unternehmer*innen sowie Personen mit Personal- oder Entscheidungsverantwortung – insbesondere bei hoher Belastung, Erschöpfung, inneren Konflikten, ADHS-Themen oder Rollenspannungen.

Nein. Viele kommen frühzeitig – bei anhaltender Überlastung, innerer Unruhe oder Warnsignalen. Prävention ist oft der effektivste Weg.

Ja. Die Gespräche erfolgen in einem geschützten Rahmen. Inhalte werden nicht nach außen getragen.

Im Erstgespräch klären wir anhand Ihrer Situation, des Belastungsgrads und Ihrer Ziele, welches Format sinnvoll ist.

In meiner Privatpraxis in Köln oder auch Online.

Wenn Sie sich in Teilen wiedererkennen: Sie müssen das nicht allein tragen. Gemeinsam schaffen wir Klarheit, Stabilisierung und eine tragfähige Strategie für Ihren Alltag und Ihre Rolle.